Tempel Cruising

Am letzten Abend in Chiang Mai besuchten wir endlich den Nachtbazar, was wir uns bereits seit unserer Ankunft vorgenommen hatten. Unter einem riesigen Zelt gab es wieder allerhand zu shoppen und zu essen (auf dem Rückweg aber auch genügend Ratten und Kakerlaken).

Am nächsten Tag ging unsere Reise nach Sukhothai. Vom Pick-Up-Service unseres Hotels wurden wir zum Busbahnhof gebracht und quasi in den Bus gesetzt. Doch für einen Fernbus (Chiang Mai – Sukhothai – Bangkok) haben die Thais ein anderes Verständnis: Der Bus hielt sogar in unzähligen kleinen Dörfchen und dort jeweils bis zu dreimal! Manchmal auch nur zum Pakete abliefern. Auch mancher Berg schien eine große Herausforderung für den Bus zu sein.

Anders als auf den Dörfern hielt der Bus in Sukhothai nur am Stadtrand. Uns standen nun noch 10 km Fahrt in die Altstadt bevor. Kaum waren wir aus dem Bus ausgestiegen wurden wir bereits von mehreren Taxifahrern bedrängt. Da hatten wir noch nicht mal unsere Rucksäcke entgegengenommen. Dieses Thailand!

Am Abend erkundeten wir die kleine Altstadt. Hier war es sehr ruhig, wie auf dem Dorf – ein großer Kontrast zu Bangkok und auch Chiang Mai. Auf der Suche nach Essen wurden wir in der Unterkunft noch auf einen Thaimarkt verwiesen. Dort schlugen wir uns die Bäuche voll und besichtigten einen kleinen Tempel, der sich auf einer kleinen Insel befand. Auf den Stegen und am Ufer fütterten die Thais die Fische mit Popcorn. Dabei stapelten sich die Fische an den Futterstellen regelrecht übereinander! Das Füttern der Fische soll Glück bringen.

Für den nächsten Tag leiten wir uns Fahrräder aus und wollten nun den historischen Teil von Sukhothai besichtigen. Eine große Tempellandschaft mit kleineren und größeren Tempelruinen galt es zu erkunden. Uns begegneten kaum Touristen. Wir waren fast allein unterwegs. Wir staunten über die großen Buddhas und Anlagen und wurden sogar einmal von Fledermäusen im Inneren einer Ruine erschreckt. Mit einem kleinen Schläfchen im Schatten eines großen Baums überdauerten wir die Mittagshitze.

Dabei waren wir mit unseren rosa Bikes und der neuen fancy Cap ganz swaggy unterwegs. Eine kleine Gruppe von Kindern fand uns sogar so „beautiful“, sodass wir auch einmal für ein Foto herhalten mussten.

Am Abend gönnten wir uns endlich die lang ersehnte Pizza und gingen schon bald ins Bett, denn am nächsten Tag stand uns frühes Aufstehen und die Weiterfahrt nach Bangkok bevor.

Liebe Grüße
Anne & Lisa

Hier geht es zu allen Bildern der verrückten Tempelruinen!

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Anne Matthes Verfasst von:

2 Kommentare

  1. MuV Matthes
    24. April 2016

    Schöne Räder. Allerdings hättet ihr nur eins gebraucht. Hat ja einen gepolsterten Rücksitz 🙂
    Langsam werden wir neidisch… . wenn jetzt noch Meer, bunte Fische und Strand dazukommen.

  2. K.-H. Walther
    25. April 2016

    Hallo Lisa, hallo Anne,
    herzlichen Glückwunsch zu Eurer Website, so können wir die Reise hautnah miter-leben. Toll, was Ihr in verhältnismäßig kurzer Zeit schon alles gesehen und gemacht habt. Bei manchen Aktionen hätten wir aber gestreikt – also Hut ab vor Eurer Courage. Auch uns hatte es im Oman sehr gut gefallen, während Eure jetzigen Sta- tionen für uns unbekannt sind – die Berichte machen aber Appetit. Wir wünschen Euch weiterhin alles Gute, viele interessante Eindrücke und vor allem Gesundheit
    Karl-Heinz und Brigitte aus Gera

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