Hallo Malaysia!

Langkawi

Das Tor nach Malaysia war für uns die Insel Langkawi. Diese liegt westlich der thailändisch-malaiischen Grenze und ist ein beliebter Urlaubsort bei den Malaysiern, vor allem wegen den vielen Duty Free Shops. Trotzdem wirkte die Hauptstadt Kuah wieder einmal einsam und verlassen auf uns.

Wir waren fast die einzigen Touristen, die bei unserer Ankunft durch die Straßen von Kuah schlenderten, die Al-Hana Moschee besuchten und durch den Legenda Park spazierten. Nur am Eagle Square, dem Wahrzeichen der Stadt, waren einige andere Urlauber anzutreffen. Als einzige westliche Touristen waren wir jedoch wieder eine Seltenheit, weshalb wir häufig als Fotomotiv herhalten mussten (egal ob gefragt oder ungefragt).

Während unserer Zeit auf der Insel machten wir einen Ausflug zum Geopark, um das „Langkawi Panorama“ zu bestaunen sowie nach Pentai. Mit der Seilbahn ging es auf einen der höchsten Berge Langkawis. Von dort hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die dschungelbewachsenen Hügel der Insel sowie auf die Skybridge.

Anschließend besuchten wir noch den Seven Wells Wasserfall, der aufgrund der Trockenzeit wieder nur ein Rinnsal war. Das erste Mal während unserer Reise erlebten wir einige Tage immer wieder heftige Regenschauer, die wohl das Ende der Trockenzeit einläuten. So auch während unseres Heimwegs vom Wasserfall, wodurch wir völlig durchnässt Unterschlupf in einer Scheune suchten, die sich nach kurzer Orientierungszeit als Pferdestall herausstellte.

Pentai ist eine kleine Stadt mit Strand im Südwesten der Insel. Hier besuchten wir das Reismuseum, in dem wir alles über den Anbau und die Verarbeitung des Reises erfuhren und auch viele Utensilien sahen, die früher für die Ernte und Bearbeitung eingesetzt wurden. Zudem wurde uns ein Murmel-Spiel gezeigt, dass die Feldarbeiter oft spielten. Gegen den Museumsmitarbeiter haben wir natürlich verloren. Im Außenbereich des Museums gab es kleine Reisefelder in den verschiedenen Anbauphasen auf denen Wasserbüffel grasten.

Nachdem wir auch den Strand angeschaut hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Am Abend gab es wieder einen Nachtmarkt mit leckeren und vor allem günstigen malaysischen Spezialitäten!

Penang

Als zweiter Halt in Malaysia erreichten wir die Insel Penang, die nah am malaiischen Festland liegt. Unsere Unterkunft bezogen wir diesmal mitten in der wunderschönen Altstadt von Georgetown – in Little India. Nachdem wir unser Hostel („V Hostel“) nach ein paar Anlaufschwierigkeiten gefunden hatten (Die Rezeption war ein Handyshop, der hinter halb verschlossenen Gittertüren versteckt war. Der Eingang zum Hostel war weder ausgewiesen noch ersichtlich), bezogen wir das kleinste Zimmer, das wir bisher auf unserer Reise hatten: Neben dem Doppelstockbett hatten wir einen ein Meter breiten Gang, in dem wir unsere Rucksäcke platzieren und uns „frei“ bewegen konnten. Ein Grund mehr, den kompletten Tag auf den Straßen von Georgetown zu verbringen!

Wie schon in Phuket war auch hier das Stadtbild von Kolonialbauten geprägt. Dadurch wurde die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Dazwischen befindet sich eine Vielzahl von Moscheen, Kirchen und buddhistischen Tempeln. Letzteres brachten die vielen chinesischen Einwanderer mit sich. Diese prägen auch das spezielle und vor allem gute Essen auf der Insel!

Eine Besonderheit sind auch die vielen Street Arts, die es in Georgetown zu finden gibt. Mit einer Karte machten wir uns auf den Weg, um die interessantesten und bekanntesten Wandmalereien zu finden. Das erinnerte uns an eine Schnitzeljagt, da viele Street Arts in kleinen Nebengassen oder Hinterhöfen versteckt waren.

Neben der kulturellen Innenstadt hat Penang noch einen botanischen Garten, einen Nationalpark und verschiedene Attraktionen, wie ein Schmetterlingshaus, Strände und beeindruckende Gotteshäuser. Mit einer Hopp-On-Hopp-Off-Tour haben wir einen Tag lang den Rest der Insel erkundet. Vor allem der botanische Garten war sehr beeindruckend. In großen Wäldern und Gewächshäusern gibt es die verschiedensten Pflanzenarten zu bestaunen – alles for free!

Den zweiten Stop unserer Bustour war der chinesisch-buddhistische Tempel Ke Lok Si. Die riesige Tempelanlage ist auf einem Berg gelegen und über eine Gasse voller Souvenirstände und einem mit Schildkröten überfüllten Teich zu erreichen. Dort angekommen konnten wir einen weiten Blick über die Insel werfen.

Vor dem Ende der Bustour besuchten wir noch den Nationalpark von Penang. Wir hatten jedoch nicht mehr viel Zeit bis der letzte Bus fuhr. So erhielten wir nur einen kurzen Eindruck des Parks, genossen die Meeresluft auf einem langen Steg und spazierten eine kurze Runde durch den Urwald. Dabei sahen wir kuriose Fische, die anscheinend lieber an Land als im Wasser leben.

Allerliebste Grüße

Anne & Lisa

Hier geht es zu allen Langkawi– und Penang-Bildern!

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4 Kommentare

  1. Alex
    10. Juni 2016

    Ohh wie hab ich mich gefreut wieder von euch zu lesen 🙂 und die Fotos sind immernoch sehr beeindruckend.

    Das ihr fotografiert werdet wundert mich nicht, ihr seid ja auch zwei besonders schöne europäische Exemplare 😀

    Und die Street Art ist echt schön, das könnte es in Deutschland viel öfter geben, anstatt der schlechten Grafittis 😉

    Seid gegrüßt und fühlt euch gedrückt.

  2. Mathias
    15. Juni 2016

    So, gerade aus Los Angeles und vom Grand Canyon zurück, folge ich Euch wieder 🙂 Tolle Insel, oder? Die Skybridge ist super.Wo geht es als nächstes hin? Viel Spaß

    • Anne
      16. Juni 2016

      Na Du kommst ja bald noch mehr herum als wir! Das klingt ja richtig gut 🙂

      Ja, vor allem der Geopark und der Blick von oben darauf fand ich unendlich beeindruckend. Wir hängen leider mit dem Blog etwas hinterher. Wir waren anschließend in den Cameron Highlands, auf einer Insel der Perhenthian Islands und dann im Dschungel des Taman Negara. Seit gestern sind wir in Kuala Lumpur, die vorletzte Station vor Singapur. Melaka lassen wir uns davor jedoch nicht entgehen!

      Hoffentlich schaffen wir es ganz bald den nächsten überfälligen Eintrag zu posten 😉

      Hast du zufällig Tipps für Singapur (z. B. „Kostenlose“ Aussicht aus einem hohen Gebäde usw.)?

      Danke für eure lieben Kommentare 🙂

  3. Mathias
    23. Juni 2016

    Hallo Ihr zwei Reiseladies, danke für deine Antwort Anne 🙂 habe ich mich gefreut. wow, ihr kommt rum, wahnsinn. bin soooo neidisch. Den Bericht Perhentian habe ich gerade gelesen, ein Traum. Zu Kuala Lumpur, ich glaube ich hatte es bereits empfohlen, unbedingt zu den Batu Caves fahren, kann man mit dem Taxi machen, vielleicht gibt es auch Busse etc dahin. https://de.wikipedia.org/wiki/Batu_Caves. Viel Spaß beim Treppen hoch steigen. Ansonsten ist ja KL eine recht quirlige und vor allem sehr heiße Stadt. Schön ist es an den Petronas Towers. man kann da auch irgendwie hoch, haben wir aber nicht gemacht. Wir haben eine City Tour mit dem Bus gemacht. Das bringt den besten Überblick. Zu Singapore: Achtung, recht teure Stadt aber toll!!!! war schon 4x dort, auch zum Formel Eins Nachtrennen. für den besten Ausblick gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Singapore Flyer – das ist das Riesenrad an der Marina Bay oder besser und was ich Euch empfehlen würde, das Marina Bay Sands Hotel. https://www.marinabaysands.com/. Der atemberaubende Infinity Pool auf dem Dach ist nur Hotelgästen vorbehalten. Dann gibt es da oben noch eine Aussichtsplattform für Touris – kostet Geld und man steht meistens in der Warteschlange – und noch eine Bar, Und auf die kommt man umsonst auch, man muss dann oben nur noch oben den Einlass überstehen. Unten im Hotel zu Turm drei gehen und mit den Gästeliften bis auch auf das Skydeck fahren, Oder fragt Euch durch. In der Bar bisschen schicker anziehen. Ich empfehle euch das in den Abendstunden zu tun, bevor die Sonne untergeht. dann habt ihr den Blick auf Singapore bei tag und dann bei nacht. Imposant ist auch die ab 20.00 vom Hoteldach beginnende Lasershow auf die Marina Bay. Könnt ihr dann gleich mit von oben betrachten. Direkten Blick auf den Infinity Pool des Hotels habt ihr von der Bar auch , nicht von der Aussichtsplattform. das ist täglich und 2 bis 3x am Abend. das müsst Ihr Euch auch unbedingt von unten ansehen, gegenüber dem Marina Bay Wasserbecken hinstellen. Achtung, die Bar oben ist sehr teuer, aber vieleicht könnt Ihr Euch einen Drink leisten, man macht das nur 1x im Leben. wenn ich mich entsinne war es der teuerste drink meine slebens, so um die 20 € umgerechnet. Andere Aussichtspunkte mit diesem Blick gibt es in der Stadt nicht. Plant unbedingt einen Besuch in den Gardens by the bay ein, direkt hinter dem Hotel. Zugang hat man am besten direkt durch das Marina Bay Sands Hotel. Auch in den Gardens by the bay lohnt sich noch mal am Abend ein besuch, denn auch die machen jeden Abend eine Lightshow. Der Garden ist ein Traum, ganz besonders die zwei Riesengwächshäuser eine Sensation – in einem ist ein Wasserfall und ein begehbarer tropische Berg. Draussen kann man auf Brücken zwischen den Super-trees umherwandern. Plant Euch dafür Zeit an, so drei Stunden vielleicht. Sonst ist noch Sentosa Island zu empfehlen, dort gibt es ein Aquarium, die Universal Studios ( sind super, nur nicht ganz so groß wie die in Los Angeles ) einen kleinen Beach und diverse Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Shopping ist in Singapore in der Orchard Road, ein Glitzer-Shoppingpalast nach dem andereren. Zu empfehlen ist noch ein Besuch des Orchid Gardens, auch sehr schön. Wünsche maximales Vergnügen. Am Abend kann man auch noch Chinatown oder Little India besuchen. Chinatown ist in der Nähe der Marina Bay, Little India nahe der Orchard Street.

    Grand Canyon, Los Angeles und Phoenix war toll.. Besonders der Canyon ist mega beeindruckend, falls ihr da noch hin kommt, unbedingt einplanen! Ich war schwerstens beeindruckt. Man lauft an einem 1,5 km tiefen Abgrund ohne Begrenzung entlang, so dass es einem phasenweise ganz schwindelig wird. So geil. LG aus der Heimat und habt Spaß und lernt weiter viele neue tolle Freunde kennen. Da bleibt dann für immer 🙂

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