Adelaide & Sydney

Adelaide

In Adelaide genossen wir ein paar ruhige Tage in einem kleinen Hostel mit nur wenigen Gästen. Vor allem die sehr komfortable Dusche und auch das Kochen in einer gut ausgestatten Küche gefielen uns nach der Campertour gut.

Nach vorbildlicher Tourimanier wurden alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das Parlament, die Railway Station und die State Library auf dem Uni-Campus angeschaut. Vor allem wurde dabei das sonnige Wetter genossen! Auch den Botanischen Garten haben wir besucht. Im Gegensatz zu zuvor besuchten Städten war man hier jedoch sehr schnell mit all den wichtigen Gebäuden oder Parks durch.

Schön anzusehen ist dabei der Elder Park mit dem Fluss Karrawirra Parri. Beide besuchten wir am zweiten Tag die St. Peter’s Cathedral und den nahegelegenen Montefiore Hill, der leider nicht den erwarteten Stadtüberblick, sondern nur eine kleine Aussicht auf das Adelaide Oval, ein großes Footballstadium, ermöglichte. Anne lieh sich dazu kostenlos ein Fahrrad aus, um anschließend noch am Fluss entlang zum 15km entfernten Strand zu fahren.


Dann begann endlich die kurvenreiche Fahrt mit Kakadus und Co. Leider zog dabei der Himmel immer mehr zu und pünktlich zum Beginn des Regens erreichte Anne schließlich das Meer. Zuflucht wurde hier notbedingt samt Fahrrad auf einer öffentlichen Toilette gesucht. Doch schon auf der Heimfahrt lachte die Sonne wieder. Perfektes Timing ist also etwas anderes! Doch zum Ausgleich konnte Anne noch das unerwartete Plus des Hostels, einer kleinen Sauna, nutzen. 😉


Auch wurde ein Besuch der Bibliothek und einiger Museen in Adelaide nicht ausgelassen und erste Touren und Stationen für die noch zu bereisende Ostküste herausgesucht und gebucht.

Dann war es auch schon wieder bald Zeit, in den Flieger zu steigen und nach Sydney zu düsen.


Sydney

Nach unserer Zeit im kühlen Süden von Australien freuten wir uns endlich wieder auf etwas Wärme und mehr Sonne. Auf nach Sydney! Nach zwei Stunden Flug landeten wir … im Regen. Es gab also keinen Grund uns aus den langen Sachen zu schälen. Auf den Weg zum Hostel erfuhren wir im Shuttlebus, dass das Wetter bis vor einem Tag wohl noch sommerlich warm gewesen sein sollte. Schade.

Vom Hostel aus starteten wir unsere erste Erkundungstour in der Weltstadt Sydney. Dabei sahen wir Chinatown, das natürlich nicht mit den Chinatowns in Südostasien zu vergleichen ist, und das Rathaus. Am Abend im Hostel bekamen wir endlich mit, warum uns so viele Reisende mit „Ach, schon wieder Deutsche!“ begegnen: Die Unterkunft war zu 80% voll mit Deutschen und es wurde kaum ein Wort Englisch gesprochen.

Der nächste Tag in Sydney war nach Wetterbericht der einzige, an dem wir die Chance auf etwas Sonne hatten. So setzten wir uns in den Bus und fuhren zum Bondi Beach. Nachdem wir dort den Surfern eine Weile zugeschaut hatten, starteten wir den Costal Walk, einen Wanderpfad, der zwischen den beiden Stränden Bondi und Coogee Beach an der Küste entlang führte. Dabei sahen wir neben verschiedenen kleineren Buchten und ein paar Surfern auch wieder schwarze Kakadus, die wohl sehr selten sein sollen.

Am Abend kamen wir das erste Mal in Kontakt mit der australischen Wein-„Spezialität“ der Backpacker: Goon. Billiger, meist süßer Wein aus 5-Liter-Säcken.

Mit grauen Wolken begrüßte uns unser Sight-Seeing Tag. Heute stand endlich ein Besuch des berühmten Opernhauses von Sydney auf dem Plan. Der Weg dahin führte durch den Royal Botanic Garden. Schon hier wurden wir vom ersten Regenschauer überrascht. Das wurde leider auch während des ganzen Tages nicht besser. Dennoch schafften wir es, unsere geplanten Ziele zu besuchen. Das waren neben der Oper und der Harbour Bridge unter anderem die Kathedralen St. Marie und St. James, das Rathaus, das Victoria Building sowie den Stadtteil Darling Harbour.


Lisa suchte zwischendurch Unterschlupf vor dem Regen in der Kunstgalerie von Sydney (und schlich sich dort versehentlich in einer kostenpflichtige Ausstellung herein. Hups!).
Am Abend machte sie dann noch die Stadtführung durch „The Rocks“ mit. Das ist der älteste Stadtteil von Sydney. Da Anne bereits bis auf die Knochen durchnässt und durchfroren war, suchte sie Zuflucht bei einer Serie im warmen Hostelbett. Während des Rundgangs wurden viele witzige und skurrile Geschichten über die ersten Siedler der Stadt erzählt sowie ein Überblick über die schöne Architektur des Stadtteils gegeben.
Auf dem Heimweg begann es dann noch stärker zu regnen, sodass sich die vielen steilen Straßen durch Sydney in einen Fluss verwandelten. Somit blieben natürlich weder Sachen noch Schuhe trocken. Durchnässt war dann im Hostel erst einmal eine warme Dusche von Nöten.

In der Nähe von Sydney liegen die Blue Mountains, denen wir selbstverständlich auch einen Besuch abstatteten. Mit unserem Fahrer Jarryd und einer amerikanischen Familie fuhren wir als erstes auf einen Campingplatz. An diesem Halt hakten wir sehr erfolgreich unseren Tagespunkt „Wildlife“ ab. Auf einer Wiese konnten wir Kängurus beobachten und sogar auf wenige Meter an diese herantreten. Dabei lieferten sich drei Kängurubrüder einen Kampf, während ein weiteres mit einem Baby im Beutel genüsslich graste. Auch die anderen Tiere ließen sich von uns nicht stören.

Nach einer kurzen Pause im Bergdorf Leura ging es zu den Wentworth Falls. Hier hatten wir erst einen tollen Ausblick über das Gebiet der Blue Mountains und den Wasserfall, bevor wir eine kurze Wanderung zu diesem starteten. Der Pfad ging sogar über den Wasserfall herüber und anschließend weiter an der Klippe entlang. Die Blue Mountains erhalten übrigens ihren Namen von dem Eukalyptusöl, das die Umgebung blau färbt. Das konnten wir hier gut sehen.


Als Highlight des Gebirges gelten die Three Sisters, denen wir natürlich auch einen Besuch abstatteten und dort unsere Pflichtfotos machten. Schnell verschlug es uns aber zum Bus zurück, da es mit jedem Höhenmeter auch etwas kälter wurde. Ein paar Meter weiter hatten wir dann eine Panoramasicht über die Blue Mountains, den Katoomba-Wasserfall und die Seilbahn, die einmal daran vorbei fährt.

Auf dem Heimweg fuhren wir noch an einer Bar vorbei, um den Tagespunkt „Beer Tasting“ abzuhaken. Dafür bekam jeder ein Glas eines in den Blue Mountains gebrauten Biers vorgesetzt. Bevor es aber nach dieser aufregenden Tour nach Hause ging, statteten wir Sydney noch einen Besuch bei Nacht ab und liefen dabei auch ein Stück über die Harbour Bridge.


Da unser Bus erst am Abend fuhr, hatten wir noch am nächsten Tag Zeit, um das Museum der zeitgenössischen Kunst zu besuchen. Das eine oder andere Mal mussten wir hier aber den Kopf schütteln. An diesem Tag zeigte sich Sydney auch in aller Schönheit und die Sonne lachte über uns. Endlich konnten wir dir Oper mal so sehen, wie sie auf allen Postkarten abgebildet ist!

Liebe Grüße
Anne & Lisa

Hier geht es zu den Bildern von Adelaide und Sydney.

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Anne Matthes Verfasst von:

2 Kommentare

  1. Mathias
    8. September 2016

    herrlich sydney, bisschen schade mir dem wetter. bei den 3 sisters war ich auch 🙂 in manly beach seid ihr gar nicht gewsen, oder? viel spaß weiter + tolle abenteuer

    • Anne Matthes
      12. September 2016

      Vielen lieben Dank 🙂
      Zum Manly Beach haben wir es leider nicht mehr geschafft und auch das Wetter war ja nicht so geil. Danke dennoch für deine Hinweise! Aber es gibt ja noch genug anderes zu sehen 😉

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