Brisbane

Nach unserem eher unspektakulären Aufenthalt in Cairns ging es wieder Richtung Süden nach Brisbane. Die Hauptstadt vom Staat Queensland hatten wir bei unserer Reise nach Norden übersprungen, da von hier unser Flieger nach Neuseeland gehen sollte.
Unser Flug nach Brisbane startete gegen Mitternacht und somit erreichten wir unser Hostel erst sehr spät. Aus diesem Grund stand für den ersten Tag erst einmal eine entspannte Sightseeing-Tour durch die Stadt an. Dabei besuchten wir den King George Square mit der City Hall und der Albert Street Uniting Church. Zwischen den vielen Hochhäusern ragte der hohe Turm des Rathauses in die Luft. Diesen besuchten wir am nächsten Tag sowie die Ausstellungen über Tintenmalerei und über die Stadt Brisbane im inneren der City Hall.


Ein Spaziergang durch den botanischen Garten führte uns am Brisbane River entlang. Vom anderen Flussufer hatte man zugleich einen tollen Blick über die Skyline der Stadt mit den vielen Hochhäusern und alten Gebäuden.

Einen Tagesausflug machten wir zum Lone Pine Koala Sanctuary, wo es australische Vögel, Echsen, Dingos, Kängurus und natürlich Koalas zu sehen gab. In verschiedene Gruppen geteilt, kann man zum Beispiel den Mutti-Koalas mit ihren Babys oder den dicken Koala-Opis beim Eukalyptusmampfen, Schlafen und Kuscheln beobachten. Für $18 hatte man sogar das besondere Erlebnis einen Koala für drei Sekunden halten zu dürfen. Dabei lernte Lisa Violette kennen. Die Romanze mit der Koaladame war aber schnell beendet, nachdem sie bereits nach 30 Sekunden bei dem nächsten Zoobesucher auf dem Arm saß.

Mehr Zeit hatten wir mit den Kängurus, die wir in einem Freigehege besuchten und sogar streicheln konnten. Dabei lagen die Tiere meist nur faul in der Sonne und schliefen.

Außer den Koalas haben wir unter anderen diese exotischen Tierchen gesehen:

(Schnabeltier)

(Brown Snake – die giftigste Schlange Australiens)

(Kasawar)

(Wombat)

(Tasmanischer Teufel)

(Dingo)

Am 2. Oktober ging unsere Reise auch schon weiter nach Neuseeland. Unsere zwei Monate auf dem roten Kontinent waren vollgepackt mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen – und viel zu schnell ging die Zeit dabei um! Vor allem die Landschaften und Natur haben wir dabei sehr genossen und eine schöne Zeit mit neuen Gesichtern gehabt, die uns über einen kürzeren oder längeren Zeitraum auf unserer Reise begleideten.


Was es noch über Australien zu sagen gibt:

Viel mit den Einheimischen hatten wir hier gar nicht zu tun, dennoch haben wir die freundliche und hilfsbereite Mentalität der Australier zu spüren bekommen! Zudem haben wir auch sehr deutlich gemerkt, dass es auf dem riesigen Kontinent sehr wenige Menschen gibt! Neben Sydney und Melbourne sind sogar bekannte Städte wie Cairns und Adelaide sehr klein und ruhig. Ganz zu schweigen von den kleinen Ortschaften, wie Rainbow Beach und Byron Bay, die scheinbar nur von den Backpackern belebt werden. Viele der Orte haben auch sehr verträumte Namen, so zum Beispiel Rainbow Beach, Sufers Paradise und Gold Coast. (Es gibt sogar einen Ort, der einfach ‚1770‘ heißt!)
Die Backpacker-Szene wird vor allem durch Engländer und Deutsche dominiert, die hier ein Jahr Work and Travel machen und sich vor allem an der Ostküste tummeln.

Zudem ist natürlich nicht zu vergessen, dass Australien unheimlich teuer ist! Schnell merkten wir, das wir hier für unser warmes, selbstgekochtes Essen mehr ausgeben mussten als drei gekaufte Mahlzeiten pro Tag in Asien. Auch die Touren sind unglaublich teuer, aber dafür meist sehr gut organisiert und durchgeplant, sodass man wirklich viel erfährt und stets einen Anprechpartner für alle Fragen hat.

Eindrücke von den Aborigines haben wir vor allem zu Beginn unseres Australienaufenthalts gewonnen. Im Outback konnten wir sehr viele interessante Fakten über ihre Kultur und ihr Leben lernen. Auch zuvor in Darwin und im Kakadu-Nationalpark sammelten wir die ersten Impressionen: Aborigines leben entweder noch sehr ursprünglich in den Parks zusammen mit der Natur oder haben Jobs in den Städten und scheinen gut integriert. Schockiert mussten wir jedoch auch feststellen, dass es Aborigines gibt, die sich keinen Platz in einer der beiden Welten gesucht haben. Vor allem in Darwin und Alice Springs zog es viele in die Stadt, die weder Lust auf „westliche Kultur und Jobs“ noch Interesse am ursprünglichen Aborigines-Dasein haben. Sie hingen meist vor den Supermärkten ohne Dach über dem Kopf, mit einer kräftigen Alkoholfahne und bettelten vor allem bei den Backpacker nach mehr Nachschub. Aborigines ist es nämlich untersagt, selbst Alkohol in den Shops zu erwerben.

Die letzten Berichte kamen leider etwas verzögert. Nun sind wir bereits zwei Wochen am anderen Ende der Welt in Neuseeland und müssen schwer um jedes Megabyte WLAN kämpfen! Jetzt haben wir es endlich geschafft unsere Berichte vom Abenteuer Australien abzuschließen. 🙂 Hoffentlich gibt es bald wieder spannende Nachrichten aus dem wunderschönen Frühling Neuseelands.

Bis Bald!
Eure Anne & Lisa

Hier geht es zu allen Bildern aus Brisbane.

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Lisa Möller Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. MuV Matthes
    16. Oktober 2016

    Wieder eine große Etappe „geschafft“ und wieder mit so vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken vom 5. Kontinent. Weiterhin viel Freude und liebe Grüße aus dem herbstlichen Deutschland von MuV

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