Potosi und Sucre

Nach unserem Aufenthalt in der Salzwüste von Uyuni waren wir uns sicher, dass wir uns erst einmal von der Höhe akklimatisieren mussten. So ging die Reise nach Sucre weiter, das höhentechnisch ein wenig unter der 3.000-Metergrenze lag und uns wortwörtlich mehr Luft zum Atmen geben sollte.

Einen Zwischenstopp in Potosi, welches eine beachtliche Altitude von über 4000 Meter hat, wollten wir uns jedoch nicht komplett entgehen lassen. So fuhren wir mit unseren gepackten Rucksäcken erst einmal in die alte Minenstadt, die zur Blütezeit einmal die größte und reichste Stadt Südamerikas gewesen war (damals sogar größer als Paris oder Rom!). Dies verdankte sie dem Silber in den Minen, womit sogar die Straße gepflastert wurde. Heute machte das äußere Umfeld der Stadt eher einen heruntergekommenen Eindruck. Doch im Stadtzentrum gab es noch viele Überreste aus der Kolonialzeit. Wir wanderten durch die belebten Straßen, sahen uns die Kirchen und Plätze an und besuchten den Markt. Nach drei Stunden unseres kleinen Rundgangs brachen wir weiter nach Sucre auf.

Die Hauptstadt und drittgrößte Stadt von Bolivien erreichten wir erst spät am Abend. In unserem kleinen Homestay wurden wir herzlich vom Gastgeber Jorge und seiner Familie begrüßt.

Am nächsten Morgen starteten wir unsere Erkundungstour durch die Stadt. Der Hauptplatz war von zahlreichen alten und wichtigen Gebäuden eingerahmt und hatte zudem mit den vielen Bäumen und alten Brunnen eine schöne Atmosphäre. In der Casa de la Libertad wurde die Unabhängigkeit des Landes beschlossen und es wird heute noch als Verwaltungsgebäude benutzt. Uns war es möglich durch die Gänge des alten Gebäudes zu laufen.

Im Gegensatz zu den anderen südamerikanischen Städten, die wir bisher besucht hatten, wirkte Sucre sehr sauber und geordnet. So genossen wir die Stadt und das schöne Wetter und liefen durch die Straßen, sahen uns ein paar Kirchen an und besuchten den großen, zentralen Markt.


Am nächsten Tag besuchten wir das San-Felipe-Neri-Kloster. Vom Dach hatten wir einen super Blick über die Dächer und angrenzenden Hügel der Stadt. Hier genossen wir die Sonne. Bei den schönen Motiven auf dem Dach eskalierte der Aufenthalt gleich in ein Fotoshooting. 😛



Sonnige Grüße aus Südamerika!
Lisa & Anne

Hier geht es zu den Bildern von Potosi und Sucre.

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Lisa Möller Verfasst von: